Station Klimawaage eröffnet

Offizielle Inbetriebnahme der Klimawaage am 19.07.18, um 9:30 Uhr.

Mit einer neuen Station, der Klimawaage, erweitert  das Haus des Waldes seinen Ausstellungsbereich. Die Klimawaage entspricht dem Prinzip einer  riesigen Kaufmannswaage, bei dem klimaschädliches Verhalten (Flugreisen, Kurz- oder Langstrecke, Nutzung fossiler Energien etc.) und klimafreundliches Verhalten (Bäume pflanzen, Nutzung erneuerbarer Energien etc.) gegeneinander abgewogen werden. Die Verhaltenstatbestände haben genormte Größen, sind aber unterschiedlich schwer. Ein Zeiger weist auf die Klimafolgen des demonstrierten Verhaltens hin, z. B. die theoretisch benötigten Erdressourcen. Durch  eine einfache Symbolik sind die  Gewichte auch für Kinder verständlich, eine genauere Fachinformation bietet die rückseitige Beschriftung der Gewichte.

Das Objekt kann problemlos im Stehen bedient werden, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Außerdem ist die Waage demontierbar, damit sie auch im Kleinbus zu Ausstellungen in anderen Bildungseinrichtungen transportiert werden kann.

Das Haus des Waldes Hundisburg ist Teil des Projektes „BildungKlima-plus“, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.

Durchgeführt wird das Projekt durch das NaturGut Ophoven in Leverkusen. Nach  einem Wettbewerb ist der Förderverein Haus des Waldes e.V. in Partnerschaft mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landes­verband  Sachsen-Anhalt, Netzwerkpartner in Sachsen-Anhalt geworden und entwickelt  das Haus des Waldes zum BildungszentrenKlimaschutz weiter. Neben der klimafreundlichen Ausrichtung des Hauses und der  Weiterentwicklung der Bildungsprogramme auf Aspekte des Klimaschutzes ist die Installation, die die Folgen des persönlichen Handelns in Bezug  auf den CO2 Ausstoß verdeutlicht, ein Etappenziel des Fördervereins im Rahmen dieses Projektes.

Der Förderverein hat in Zusammenarbeit mit der Firma Ö_konzept aus Halle die „Klimawaage“ konstruiert.

Der Förderverein konnte die Installation mit einer Förderung durch die Stiftung Umwelt,  Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt und ein Preisgeld im Rahmen „BildungKlima-plus“ Projektes umsetzen.