Ausstellung digital besuchen

Die Haus des Waldes App zur Ausstellung „Streitfall Wald?“ ist als multimediale Orientierunghilfe und Ergänzung in der neuen Waldausstellung konzipiert. Aber in diesen Zeiten, in denen ein Besuch der Ausstellung nicht möglich ist, bietet Sie eine gute Möglichkeit, sich von zu Hause aus mit der Ausstellung vertraut zu machen.

Wie in der Ausstellung stellen auch in der App die Umweltschützerin Flora, die Naturliebhaberin Waltraut und der Waldbesitzer Waldemar die Fakten zum Wald aus ihrer Perspektive dar – wahlweise gesprochen oder in Textform. Über eine Ausstellungsskizze sind alle Stationen von „Streitfall Wald?“ ansteuerbar, die jeweiligen Protagonisten erkären dann ihre Standpunkte. Daneben kann jeder Nutzer sich jeweils von Flora, Waltraut und Waldemar in einem eigenen Quiz testen lassen. Das Kinderquiz in der App funktioniert ebenso wie weiterführende Funktionen allerdings nur vor Ort in der Ausstellung. Alle User können hingegen die Ausstellung auch in einer englischen Textversion erkunden.

Die App „Haus des Waldes“ kann Android Systeme über Google Play oder IOS Systeme im App Store kostenlos bezogen werden. In der  Ausstellung können Tablet mit erweiterten Funktionen ausgeliehen werden.

Der Förderverein Haus des Waldes wurde bei der Produktion der App von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt, dem Landkreis Börde und der Stadt Haldensleben gefördert.

Waldausstellung ist eröffnet

Am 6. Februar eröffnete Landwirtschafts- und Umweltministerin Dr. Claudia Dalbert mit einem symbolischen Scherenschnitt die neue Waldaustellung „Streitfall Wald“. Die Ministerin, die die Schirmherrschaft für die Ausstellung übernommen hat und sich  für die Finanzierung aus PMO-Mittel eingesetzt hat, zeigte sich angesichts des Konzeptes und der Umsetzung begeistert.

Gemeinsam mit dem Vorsitzenden des Fördervereins Haus des Waldese.V. Hubertus Hlawatsch eröffnet Landwirtschafts- und Umweltministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert die Ausstellung „Streitfall Wald „

Die drei Protagonisten die Naturschützerin Flora, der Waldbesitzer Waldemar und die Spaziergängerin Waltraut stellen jeweils aus ihrer blau, grün oder orange getönten Sicht den Wald facettenreich vor. Auf unterhaltsame Weise erfahren Sie die zum Teil widerstrebenden Ansprüche von Ökologie, Wirtschaft und Gesellschaft an den Wald.

Die neue Ausstellung lädt zum Mitmachen und ausprobieren ein: z.B. beim Jagdspiel, an der  Fahrradstation oder im Dachsbau für die kleineren Besucher. Ziel ist es, dass alle Besucher ihre eigene Haltung reflektieren. Am Ende kann jeder in einer  Computersimulation seinen eigenen Wald gestalten und ihn weit über 100 Jahre entwickeln und im Sinne der Protagonisten bewerten lassen.

Die Ausstellung bietet die Möglichkeit sich den Die neue Ausstellung lädt zum Mitmachen und ausprobieren ein: z.B. beim Jagdspiel, an der  Fahrradstation oder im Dachsbau für die kleineren Besucher.

 

Begleitend zur Ausstellung wurde mit Unterstützumg von Lotto-Toto Sachsen-Anhalt und der dem Landkreis Börde eine App erstellt, die Thementouren und Audioführungen in Deutsch und Englisch auf einem Tablet ermöglicht.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Hubertus Hlawatsch und Ministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert mit der Austellungs App.

Fertigstellung der neuen Ausstellung rückt näher

Die Arbeiten laufen jetzt auf Hochtouren. Die Errichtung der Ausstellungselemente ist eigentlich fast abgeschlossen. Was nun folgt, ist das Aufspielen der Software, die Installation und das Füllen der Exponate. Zweifellos mindestens ebenso aufwendig, wie der eigentliche Bau. Aber wir sind sehr optimistisch!

Als Termin für die feierliche Eröffnung ist der 06. Februar anvisiert. Die Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft und Energie, Frau Prof. Claudia Dalbert, hat ihr Kommen zugesagt. Wir freuen uns schon heute auf diesen großen Tag!

 

Der „Rohbau“ steht!

Es geht voran! Die ersten Gewerke sind fast abgeschlossen. Man könnte sagen, dass der Rohbau damit so gut wie fertig gestellt ist. Man sieht den „Zukunftskokon“ und die Grundgestaltung der Ausstellung. Natürlich beginnen jetzt die aufwendigen Gestaltungsarbeiten. Grafiken, Fotos, Texte werden in den Werkstätten vorbereitet und zum Einbau bereit gemacht. Technik und Elektronik wird gefertigt und programmiert. Das alles wird dann sukzessive an die vorbereiteten Stellen eingebaut.

Wir bleiben dran!

  

Bau der neuen Ausstellung schreitet voran

Nachdem am 13. September vor einem Gremium von Vereinen, Verbänden und Institutionen das Konzept nochmals vorgestellt und diskutiert wurde, kann es los gehen.

Die Errichtung der neuen Ausstellung läuft an. Zwar sieht es natürlich noch aus wie auf einer Baustelle und von der Vielfalt der neuen Objekte ist noch nicht viel zu sehen, aber einen ersten Eindruck kann man schon bekommen. Das Grundgerüst wird montiert und somit ist das Konzept schon erkennbar.

In den nächsten Wochen wird es hier auf Hochtouren weitergehen, sodass einer Eröffnung Ende des Jahres nichts im Wege stehen sollte.

Wir werden Sie auf dem Laufenden halten!

Umweltministerin und Verbände beraten neue Ausstellung

Beirat tagt am 24.01.2019 im Haus des Waldes

Am 24.01.2019 kommen im Haus des Waldes die an der neuen Ausstellung  beteilgten Verbände, Vereine und Institutionen als Beirat zusammen, um die  weitere inhaltliche und methodische Ausgestaltung der  Neuen Waldausstellung zu beraten. Auch Umweltministerin Prof. Dr. Claudia  Dalbert, die  die Schirmherrschaft für Ausstellung übernommen hat, wird an der Beratung  teilnehmen.  

Der Ausstellungsentwurf trägt den Titel „Streitfall Wald“. Grundidee ist, die unterschiedlichen Ansichten von Wald und vor allem die unterschiedlichen Ansprüche, die an den Wald gestellt werden, in drei Ansichtsebenen durch Protangonisten vorstellen zu lassen: einen Forstökonomen, einen Spaziergänger und einen Umweltaktivisten. Diese unterschiedlichen Sichtweisen werden in der Ausstellung auch durch drei unterschiedliche Waldansichten verdeutlicht, die sich  je nach Perspektive eröffnen. Die unterschiedlichen Sichtweisen, die auch möglichst repräsentativ sind, sollen den Besucher anregen, die Unterschiede und Widersprüche zu erkennen und sich eine eigene Meinung zu bilden.

Ministerin Dalbert überreicht Fördermittelbescheid

Am Donnerstag, 16. August 2018 hat  Umwelt- und  Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert den Fördermittelbescheid über 400.000,00 € an den  Förderverein Haus des Waldes übergeben. Die finanziellen Mittel stammen aus dem sogenannten PMO-Fonds, also aus dem Vermögen der Partei- und Massenorganisationen (PMO) der ehemaligen DDR.

Für den Förderverein, der sich seit zwei Jahren intensiv um Förderungen und private Sponsoren bemüht, ist  dies ein  Glücksfall.

Die  Ministerin Dalbert hat 2017 die Schirmherrschaft über das Projekt zum Umbau der bisherigen Dauerausstellung zum Wald im „Haus des Waldes“ übernommen. Die neue Ausstellung wird anspruchsvoll und trotzdem kindegerecht gestaltet. Das Besondere ist ein sozialer, ökonomischer und politischer Diskurs. Abhängig davon, in welche Perspektive die Besucher  sich begeben – ob als Holznutzer, Umweltakivisten oder Erholungssuchende – verändert  sich  auch die  dargestellte  Waldkulisse.  Ziel ist es, die  unterschiedlichen Facetten der Nachhaltigkeit am Beispiel Wald darzustellen.

Mit dem Bescheid können die erforderlichen Vorbereitungsmaßnahmen noch 2018 begonnen werden, um die bauliche Umsetzung im Spätsommer 2019 auf einen kurzen Zeitraum zu begrenzen.

Station Klimawaage eröffnet

Am 19.07.2018 haben das Landeszentrum Wald und der Förderverein Haus des Waldes e.V.  gemeinsam mit dem Planungsbüro Ö-Konzept und dem Hort Hermsdorf die Klimawaage eröffnet.  Mit dieser neuen Station möchte das Haus des Waldes für das Thema Klimaschutz sensibilieren. 

Mit einer neuen Station, der Klimawaage, erweitert  das Haus des Waldes seinen Ausstellungsbereich. Die Klimawaage entspricht dem Prinzip einer  riesigen Kaufmannswaage, bei dem klimaschädliches Verhalten (Flugreisen, Kurz- oder Langstrecke, Nutzung fossiler Energien etc.) und klimafreundliches Verhalten (Bäume pflanzen, Nutzung erneuerbarer Energien etc.) gegeneinander abgewogen werden. Ein Zeiger weist auf die Klimafolgen des demonstrierten Verhaltens hin, z. B. die theoretisch benötigten Erdressourcen. Durch  eine einfache Symbolik sind die  Gewichte auch für Kinder verständlich, eine genauere Fachinformation bietet die rückseitige Beschriftung der Gewichte.

Das Objekt kann problemlos im Stehen bedient werden, sowohl für Kinder als auch für Erwachsene. Außerdem ist die Waage demontierbar, damit sie auch im Kleinbus zu Ausstellungen in anderen Bildungseinrichtungen transportiert werden kann.

Das Haus des Waldes Hundisburg ist Teil des Projektes „BildungKlima-plus“, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird.

Durchgeführt wird das Projekt durch das NaturGut Ophoven in Leverkusen. Nach  einem Wettbewerb ist der Förderverein Haus des Waldes e.V. in Partnerschaft mit der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald, Landes­verband  Sachsen-Anhalt, Netzwerkpartner in Sachsen-Anhalt geworden und entwickelt  das Haus des Waldes zum BildungszentrenKlimaschutz weiter. Neben der klimafreundlichen Ausrichtung des Hauses und der  Weiterentwicklung der Bildungsprogramme auf Aspekte des Klimaschutzes ist die Installation, die die Folgen des persönlichen Handelns in Bezug  auf den CO2 Ausstoß verdeutlicht, ein Etappenziel des Fördervereins im Rahmen dieses Projektes.

Der Förderverein hat in Zusammenarbeit mit der Firma Ö_konzept aus Halle die „Klimawaage“ konstruiert.

Der Förderverein konnte die Installation mit einer Förderung durch die Stiftung Umwelt,  Natur- und Klimaschutz Sachsen-Anhalt und ein Preisgeld im Rahmen „BildungKlima-plus“ Projektes umsetzen.

Installation Klimawaage nimmt Gestalt an

Als Netzwerkpartner des Projektes „BildungKlima-plus“, das vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert wird, erstellt der Förderverein Haus des Waldes die Installation „Klimawaage“. Neben der Förderung im Rahmen des Projektes erfolgt eine Co-Finanzierung durch die  Stiftung Umwelt, Natur- und  Klimaschutz Sachsen-Anhalt. 

Die Firma Ö_Konzept aus Halle stellte im März die konkreten Projektskizzen für die mobile Station vor.

Mit einem einfachen Spiel kann der Teilnehmer testen wie hoch sein COVerbrauch ist. Durch bestimmte Verhaltensweisen kann der Spieler seinen ökologischen Fußabruck vergrößern oder  verkleinern. Ziel ist es, einen ökologischen Fußabdruck zu hinterlassen, der die Erde nicht übernutzt.

Die Installation wird ihren Hauptstandort im Haus des Waldes haben, kann aber auch auf Messen und Ausstellungen mitgenommen werden. 

Finanzierung der neuen Waldausstellung gesichert

Aus den Mitteln des ehemaligen Vermögens der Parteien- und Massenorganisationen bekommt Sachsen-Anhalt einen Anteil von circa 35 Millionen. Die Mittel wurden am 31.01.18 per Kabinettsbeschluss nach Vorschlägen aus den einzelnen Ressorts aufgeteilt. Das Ministerium für Umwelt, Landwirtschaft und Energie hat vorgeschlagen, dem Förderverein des Haus des Waldes e.V. Mittel zur Neugestaltung der Ausstellung auszureichen. Zum  Kabinettsbeschluss sagt Landwirtschaftsministerin Prof. Dr. Claudia Dalbert, die auch die Schirmherrschaft für die neue Ausstellung übernommen hat:

„Ich freue mich sehr, dass der Vorschlag aus meinem Haus aufgenommen wurde und im Haus des Waldes das Konzept für eine neue Ausstellung endlich in die Tat umgesetzt werden kann. Die neue Ausstellung hat ein hervorragendes didaktisches Konzept und wird nach der Neugestaltung noch besser und einprägsamer zeigen, welche Bedeutung der Wald für unser Ökosystem hat. Der Wald wird mit allen Sinnen erlebbar gemacht werden. Besucherinnen und Besucher werden verschiedene Perspektiven einnehmen können: Der Wald aus Sicht der Försterin, aus Sicht des Waldbesitzers, aus Sicht des Naturschutzes. Als Schirmherrin bin ich jetzt schon auf die konkrete Umsetzung gespannt. Ich bin sicher: Im Haus des Waldes wird ein neuer Meilenstein für die Umweltbildung im Land gelegt werden.“